Dörrapparat erste Experimente

Nach einer langen Sommerpause hier im Blog, will ich Euch mein neustes Hobby vorstellen. Meine Kühltruhe ist voll, die Regale mit Senfgurken, Marmelade, Zucchiniaufstrich etc. komplett voll. Für einen ZweiMannFrau Haushalt dürfte das für das nächste halbe Jahr reichen. Beim surfen in Sachen konservieren und einmachen bin ich dann auf die Möglichkeit des Dörrens gestoßen. Nach ein bisserl googeln war klar, so ein Dörrapparat MUSS her. Ich hab mich für den von Bielmeier entschieden und auch Gott sei Dank gleich zwei zusätzliche Etagen dazu gekauft. Knapp 80 Euro hab ich dafür investiert. Das Teil funktioniert super. Man muss natürlich ein bisschen experimentieren mit der Hitze (hat 3 Stufen) und der Dörrzeit. Folgendes habe ich produziert :
Gurkenchips,Zucchinichips,Suppengemüse,Apfelringe
Dörrpflaumen.Ich wollte am Anfang nur die Zucchini dörren. Da ich jedoch soooo viele Gurken im Garten hatte und habe ich also auch die Gurken getestet. Ich dachte, einen Versuch ist es wert, die schmecken sicherlich nach gar nix. Von wegen !! Die Gurken sind unfassbarer weise das leckerste ! Allerdings habe ich sie vorher leicht gewürzt und kurz in weißen Balsamico Essig eingelegt.

Der OBERMEGAHAMMER ist aber – Fruchtleder. Fruchtleder wird aus Fruchtsaft gemacht, der einfach in den Etagen getrocknet wird. Das ganze wird dann eine ledrige, leicht klebrige Platte, welche man einrollen kann und dann wie Lakritzeschnecken schneiden oder als ganze Platten wie Butterbrotpapier zum naschen aufrollen. Ich habe Fruchtleder aus Traubensaft, Johannisbeersaft, Himbeersaft und aus Apfelmus gemacht. Fazit – die Kerne sollte man auf jeden Fall vorher raus filtern. Purer Saft geht am besten. An den Saft kommt nur etwas Honig, ein Apfel (wegen dem Pektin) und Zitronensaft. 



Um das Apfelmus herzustellen, habe ich einfach die ganzen, geteilten Äpfel mit Schale und Grüps in den Schnellkochtopf und dann das ganze durch die Flotte Lotte gedreht. Der Rest tat mir irgendwie leid und ich habe das ganze in den Mixer geschmissen und ordentlich püriert. Dann etwas Honig, Haferflocken und gemahlene Haselnüsse und Kokosflocken dazu. Die ganze Masse habe ich ebenfalls auf einer Etage des Dörrapparates verteilt und getrocknet. Eigentlich dachte ich, das wäre ein gutes Vogelfutter ;-)) - aber es schmeckt sooo lecker, das ich lauter kleine Quadrate geschnitten habe und das ganze Müsliecken getauft habe. Im Prinzip nichts anderes als ein kleiner Müsliriegel. Die übrigen Ränder bekommen dann doch die Vögel im Winter. 






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